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08
2014
Von Kanchanburi bin ich zurück nach Bangkok und dann mit dem Nachtzug nach Chiang Mai, eine längere Reise doch war der Nachtzug wirklich sehr bequem, leider nur eiskalt durch die Klimaanlage. In Chiang Mai bin ich auf eine Ziplining Tour, es war ein extrem großes Gebiet mit sehr vielen kleinen Strecken aber auch drei längeren, von 200m, 500m, und 900m. Auch gab es Stellen an denen sie uns abgeseilt haben, da hatten unsere Guides recht viel Spaß, da sie das Tempo vorgaben und sich immer wieder einen Spaß erlaubt haben mit den Frauen in unserer Gruppe.

Die nächsten Tage habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht, ich bin für vier Tage in ein Meditationscenter in einem buddhistischen Tempel. Dort habe ich gelernt zu meditieren, das heißt ich habe erste Eindrücke davon erhalten und ich muss sagen, dies ist extrem schwierig. Die ganze Zeit versuchen an nichts zu denken und das was man macht nur bewusst machen. 20 Minuten zu laufen und dabei jede einzelne Bewegung der Beine zu spüren, schwieriger noch ist das meditieren im Sitzen, atmen und nur an die Atembewegungen und ans sitzen denken. Dabei wird einem bewusst, wie viel wir eigentlich denken, ununterbrochen kommen vereinzelte Gedanken. Es war für mich sehr schwierig und ja ich muss sagen es war zwar eine geniale Erfahrung doch war ich auch froh, als ich das Center verlassen habe. Wieder mit allen Menschen kommunizieren zu können, dies war auch eine Regel nicht mit den anderen zu sprechen, da dies das meditieren stört und einen ablenkt. Ich habe in diesen Tagen viel gelernt und versuche einiges bei zu behalten.

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08
2014
Nächste Station war Kanchanburi, eine sehr historisch geprägte Stadt, der Grund dazu ist die Bahnlinie von Thailand nach Myanmar die von den Japaner im 2. Weltkrieg gebaut wurde. Eingesetzte Arbeiter waren Kriegsgefangen und Einwohner von eroberten Gebieten. Aufgrund der Dringlichkeit der Strecke wurde sehr viel Druck ausgeübt und die Bedingungen waren furchtbar. So starben sehr viele der Arbeiter. Über diese Bahnstrecke wurde auch ein Film gedreht „ Die Brücke über den Kwai“, sogenannte Brücke liegt sehr nahe der Stadt und so habe ich diese auch gleich am ersten Tag besichtigt. Habe mir auch ein Museum über den 2. Weltkrieg im Südostasiatischen Raum angeschaut und fand dies sehr interessant, Hauptaugenmerk lag natürlich auf dieser Bahnstrecke. Nach diesen eher traurigen Eindrücken habe ich mich genüsslicheren Dingen zugewendet, ich machte einen Kochkurs. Ich liebe Thaiessen, es ist so einfach und geschmackvoll. Werde wohl einiges in Deutschland nach kochen.

An einem Tag ging es auf eine Tour um die Umgebung zu sehen, zuerst sind wir zu den anscheinend schönsten Wasserfällen von Thailand aufgebrochen. Muss auch sagen, sie sind wirklich sehr schön gewesen und es war herrlich sich in ihnen abzukühlen. Nach dem entspannen und einem leckeren Mittagessen ging es zum Elefantencamp, zuerst sind wir auf einem Bambusfloss gefahren und haben uns im Fluss treiben lassen, danach hatte ich die Erfahrung machen dürfen, wie es ist auf einem Elefanten zu reiten. Ein interessantes Erlebnis ein bisschen schauklig doch gewöhnt man sich schnell daran. Im Großen und Ganzen taten mir aber die Tiere leid, da dieses Camp leider nur auf Profit ausgelegt ist und nicht für die Tiere.
Danach sind wir noch ein Stück auf der obengenannten Bahnstrecke gefahren und schon war ein ereignisvoller Tag vorüber.

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