Kintamani – Lake Bartur

27 06 2014

Den nächsten Tag habe ich sehr gemütlich verbracht und bin dann mitten in der Nacht mit einem Guide auf den Mount Bartur gestiegen um von dort den Sonnenaufgang zu betrachten. Es war richtig mystisch, wir hatten einige Wolken und doch zeigte sich die Sonne wie ein rotorangener Feuerball durch sie hindurch.

Wollte danach nur kurz bei dem Café von meinen Freunden vorbeischauen und dann weiter Richtung dem Tempel Besakih fahren, doch manchmal kommt es anders als man denkt. Wir saßen den ganzen Tag zusammen in dem Café und hatten einen heidenspaß, tranken Arak / Vodka Bali und hörten Jonny Cash. Nach etwas hin und her, habe ich mich dazu entschlossen dort zu bleiben und den Tempel am nächsten Tag anzuschauen. Dier Tempelanlage Besakih liegt an dem Vulkan Agung und ist eine der größten auf Bali. Es ist wirklich sehr beeindrucken dort umherzuschlendern und die verschieden Tempel anzuschauen. Nach diesem kurzen Kulturausflug ging es wieder zurück um mit Bayu und Boon auf ein Rockkonzert zu gehen. Balinesischer Rock, Punkrock und Rockabilly so genial. Es war eine super Party und leider zu schnell vorbei.

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Übernachtet habe ich bei Boon und am nächsten Morgen hat uns seine Großmutter Frühstück gemacht, Reis mit Gemüse und Schweinefleisch. So langsam habe ich mich daran gewöhnt an die Art von Frühstück. Den Tag über haben wir dann bei Bayus Familie gechillt und sind mittags dann mit einem Kanu über den See gepaddelt um den Friedhof von Trujan zu besuchen. Am See haben wir ein deutsches Pärchen kennen gelernt welches wir gleich eingeladen haben uns zu begleiten. Der Friedhof von Trujan ist sehr besonders, dort werden die Toten einfach auf die Erde gelegt und verwesen dort. Der Ort ist schon etwas unheimlich. Das besondere ist, dass es dort keinen Gestank gibt, aufgrund eines Baumes den es nur noch zweimal in Bali geben soll.

Am nächsten Tag war es dann auch schon so weit, dass ich mich wieder verabschieden musste, die Zeit verging wie im Flug dort.

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Bali

27 06 2014

In Bali gelandet, erst einmal Richtung Denpasar, habe mich dazu entschlossen Kuta links liegen zu lassen, da dies mir zu Touristisch ist. Es war für mich auch die richtige Entscheidung. Denpasar war sehr beeindruckend. Es wimmelte hier von Leben, die Straßen waren voll mit Rollern und auf den Bürgersteigen wurde alles Mögliche Angeboten. Fühlte mich dort richtig wohl, vor allem als ich ein geniales Cafè gefunden habe. Meine Erkundungstouren führten mich zu großen Märkten von Lebensmitteln und Souvenirs, zu Tempeln, Märkte und Parks. Zufälligerweise hat in der gleichen Zeit das Artfestival in Bali angefangen, habe mir die Eröffnung angeschaut und war sehr überwältigt von den farbenfrohen Kleidern und Kostümen, sowie von der schönen Atmosphäre die dort herrschte.

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Es hat mich dann weiter nach Ubud gezogen, dort konnte ich aufgrund einiger Bananen gleich Freundschaft mit einigen Affen im Monkeyforest knüpfen. J Es hat mich nicht sehr lange in Ubud gehalten, es ist sehr schön dort, doch wollte ich die Umgebung erkunden. So ging es mit einem Roller dann über kleine Straßen von Tempel zu Tempel, diese sind sehr beeindruckend meist in wunderschöne Landschaften.

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Von dem letzten Tempel habe ich mich dann auf den Weg nach Kintamani gemacht, unterwegs haben mir Kinder gewunken, es war einfach herrlich dort entlang zu fahren. Habe Bekanntschaft mit einem Jungen gemacht der mich dann zu seiner Familie führte und auch einen Ökobauern zeigte. Bei dem ich verschiedene Kaffees und Tees probierte. Eine wunderbare Erfahrung.

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Als ich in Kintamani ankam habe ich dann auch gleich wieder sehr nette Leute kennen gelernt, wie sich herausstellen sollte wurden sie zu sehr guten Freunden.

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Darwin

14 06 2014

Bin in Darwin angekommen und hatte dort eine Woche Zeit bevor es weiter geht, bloß wusste ich nicht genau wie ich hier herumreisen soll. Kurz entschlossen habe ich mir dann ein Auto gemietet und bin damit Richtung Kakadu Nationalpark aufgebrochen. Unterwegs habe ich einige andere Reservate besichtigt, dies war echt cool. An sich ist der ganze Bereich bis zum Kakadu fast wie ein Nationalpark. Unterschied ist, dass im Park keine Roadtrains fahren (LKWs mit bis zu 5 Anhängern) und es keine Minen gibt. Übernachtet habe ich auf Campingplätzen in meiner Hängematte, einfach genial so unter freiem Himmel zu schlafen. Naja bis auf eine Nacht, da wurde ich von Millionen von Moskitos umschwirrt und total zerstochen, auf diese Erfahrung hätte ich verzichten können. Aber wenn morgens und abends um dich herum Kängurus herum hüpfen entschädigt das alles. Im Nationalpark gibt es echt viel zu sehen, doch leider ist er sehr weitläufig und so musste ich mir ein paar Highlights aussuchen. Eines davon waren Malereinen der Aborigines zu sehen. Auf dem Rückweg nach Darwin habe ich Bootstour gemacht bei der springende Krokodile zusehen waren, dies war sehr beeindruckt. Da verstand ich dann die ganzen Warnschilder.

Auch diese Woche verging wie im Fluge und schon sitze ich wieder am Flughafen und steuer Richtung Bali zu.

Südostasien ich komme 🙂

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Cairns

11 06 2014

Habe heute mal wieder Zeit ein paar Berichte zuschreiben, was man nicht alles machen kann wenn man ein Tag lang am Flughafen sitzt.

Weiter ging es mit dem Spirit of Queensland, der neueste Zug auf der Strecke Brisbane Cairns, ich fühlte mich wie in einem Flugzeug. Habe dort auch kurz die erste Klasse erkundet bis ich dort „höflich“ gebeten wurde diese doch zu verlassen, da ich ja jemand stören würde. Es war bloß niemand in diesem Wagon.

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In Cairns habe ich mich mit Rafael getroffen, einem alten Traveler – Kollegen, wir lernten uns auf dem Salkantay Trekk in Peru kennen. Konnte bei ihm wohnen und er hat mir geniale Tipps gegeben, was ich denn so machen sollte. Habe dann auch gleich meinen ersten Bushwalk gemacht, der am Ende durch den tiefen Regenwald ohne irgendwelche Pfade führte. War sehr spannend, ein bisschen wie durch die Wälder des Schwarzwaldes zu streifen. Mit dem kleinen Unterschied, dass man auf ein paar Pflanzen achten muss. Zum Beispiel die Wait-a-while Palme, sie hat so gut wie überall Stacheln mit Widerhaken, welche sich überall verfangen. Nach 2 Stunden sahen meine Beine aus, als hätte sich eine Katze daran ausgelassen. 🙂

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Am nächsten Tag ging es dann raus auf das Great Barrier Reef, hatte dort meinen ersten Scubadive, es war einfach unglaublich genial. Die Korallen und die vielen Fische, angestrahlt durch das Sonnenlicht. Die Unterwasserwelt hat wirklich ihre eigenen Reize und ich bin froh, dass ich diese bei den Whitsundays und am Great Barrier Reef vor Cairns erkunden konnte.

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Habe dann nochmal eine kleine Wanderung durch den Regenwald von Cairns unternommen. Von Kuranda, einem kompletten Touriort ging es zu den Barron Falls und weiter durch verschiedene Vegetationen Richtung Cairns. Zum Glück hat mir Rafael diese Tipps gegeben, habe auf den Wanderungen echt nur Australier getroffen und bin somit den vielen deutschen und französischen Backpacker entkommen.

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Und schon geht es weiter nach Darwin, es ist einfach unglaublich wie die Zeit verfliegt.



Townsville

11 06 2014

Genieße es mit dem Zug zu reisen, es ist wirklich sehr entspannt, bei guter Musik die vorbeiziehenden Landschaften durch das Fenster zu bestaunen. In Townsville war ich nur einen Tag hab einen kleinen Berg erklommen und von dort die Aussicht genossen und dann ging es runter in die Stadt und gleich an den Strand. Dort hab ich mich dann in ein schönes Café gesetzt und mir es mal wieder gut gehen lasse. 🙂

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Life is too short for bad food and shitty wine 😉

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Airlie Beach – Whitsunday Islands

11 06 2014

In Airlie Beach hab ich mich den ersten Tag einfach nur in den Park am Meer gelegt und hab in einem nahen Café mein süßes Frühstück eingenommen und mehrere Longblacks gehabt. Das Leben kann so schön sein.

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Am nächsten Morgen ging es dann auf die Eureka II zu meinem 3 Tages Segeltrip. Unser Segelteam bestand aus dem Skipper Mal, seinen zwei Gehilfen, der Engländer Joe und die Belgierin Karen und wir Touris: Zwei Schweizerinnen, ein Österreicher und 5 Deutsche Mädels und ich. Wie ihr seht hat das Team einen hohen Prozentsatz an Frauen und wir Touris sind alle deutschsprachig und das mitten in Australien. Wir hatten am ersten Tag etwas rauere See, wurden zwar alle nass, hatten dafür aber ein geniales Segelerlebnis. Um die Inseln herum zu segeln, an verschiedenen Orten schnorcheln und an einsamen Ständen chillen. Genialer könnte das Leben nicht sein.

Leider waren die 3 Tage viel zu schnell vorbei und so ging es auch schon weiter nach Townsville.

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